Mit unserer Partnerschule, dem Liceo scientifico statale "Da Vinci" in Jesi / Italien wollen wir uns mit verschiedenen Aspekten des Zusammenhangs von Ehtik/Moral und KI auseinandersetzen.
Nach einer langen, aber entspannten Zugfahrt von 15 Stunden wurden die Schülerinnen und Schüler, die am Erasmus+-Projekt mit unserer Partnerschule in Italien teilnehmen, am Sonntagabend herzlichst von ihren Gastfamilien empfangen. Sie verbringen in Jesi eine erlebnisreiche Woche, in der sie an ihren Projekten arbeiten, die regionale Kultur kennenlernen und am typisch italienischen Familienleben teilnehmen. Neben einem Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt stehen unter anderem Bowling, eine Theaterführung und Exkursionen nach Ancona und Rom auf dem Plan.
Die Schülerinnen und Schüler genießen die Zeit und die Erfahrungen, die sie hier sammeln können.
Sechs Monate war es her, dass wir unsere italienischen Austauschpartner zuletzt gesehen hatten. Nun trennten uns nur noch 15 Stunden und 1300 Kilometer Zugfahrt. Glücklicherweise klappten alle Umstiege in Eisenach, Frankfurt, Zürich und Mailand perfekt, sodass wir am Abend unsere Partner in die Arme schließen und unsere Gastfamilien kennenlernen konnten.
Am Montagmorgen ging es für alle zur Schule "Leonardo da Vinci". Zuerst begannen wir mit einem Spiel, in dem die Italiener deutsche Lieder und die Deutschen italienische Lieder sangen. Damit war das Eis für die Woche endgültig gebrochen. Im Anschluss haben wir uns die Schule angesehen und einen Vortrag einer Professorin über den Zusammenhang zwischen künstlicher Intelligenz und Ethik angehört. Wir konnten dabei Fragen stellen und miteinander ins Gespräch kommen. Nachdem uns auch die Direktorin der Schule willkommen geheißen hat, konnten wir mit unseren italienischen Gastgebern Mittagessen und den Unterricht besuchen. Unsere Partner hatten am Nachmittag eine kleine Stadtführung vorbereitet, damit wir die eine Überblick über die historische Altstadt bekamen. Im Stadtzentrum sind wir dann zum Bürgermeister gegangen, der uns etwas über Geschichte der Stadt Jesi erzählte. Am Abend trafen sich die Schüler, um eine typisch Italienische Pizza essen. Das war ein voller, aber gelungener und spannender erster Tag.
Am Dienstag, den 17. März 2026, haben wir uns alle in der Schule versammelt, nach Unterricht und der Arbeit am Projektthema gingen wir mit den italienischen Schülerinnen und Schülern zusammen zum Palazzo Pianetti. Dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt und haben selbstständig mit zugeteilten Aufgaben die Gemälde, Skulpturen und Plastiken des Museums erkundet. Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit einer kleinen Führung durch den 70 m langen Gang des Palazzos. Der folgende Besuch in der Bibliothek von Jesi, in der die Bibliothekarin uns eine Tour gegeben hat, brachte uns einen Einblick in die Geschichte dieser und informierte über wichtige Autoren und Schriften. Nach weiterer Projektarbeit, gab es noch eine Führung im Teatro Pergolesi und Informationen zu Giovanni Battista Pergolesi, nach dem das Theater benannt wurde. Am Abend haben wir uns alle im Paradise getroffen, wo wir nicht nur Arcade Spiele gespielt haben, sondern auch Bowlen waren. Neben Pasta und Tortellini, Gnocchi und Pizza, Tiramisu und Panna cotta endete der Tag mit einem vollen Magen und zufriedenen Gesichtern.
Am Mittwoch, den 18.03.2026, sind wir nach dem Unterricht zusammen mit unseren italienischen Gastgebern dem Zug nach Ancona gefahren. Dort sind wir durch die Stadt Richtung Strand gelaufen und haben unterwegs einiges von der Stadt gesehen, auch wenn es leider ziemlich regnerisch war. Unten am Strand waren wir dann bei den Grotten del Passetto und haben uns dort umgeschaut. Danach ging’s wieder zurück ins Zentrum und wir hatten Freizeit. Viele waren in der White Bakery essen und danach noch ein bisschen shoppen. Auf dem Rückweg zum Bahnhof gelaufen und haben unterwegs einen „Lightning McQueen“ gesehen, was echt ein Highlight war. Zurück in Jesi konnte jeder den restlichen Tag mit seiner Gastfamilie verbringen.
Am Donnerstag, den 19.03.2026, fing der Tag für uns am Bahnhof in Jesi um 7:45 Uhr an. Für die meisten war der heutige Tag wohl der spannendste, denn wir machten mit unseren italienischen Gastgebern einen Ausflug in die Hauptstadt Italiens, nach Rom. Nach der Anreise mit der Bahn kamen wir in Rom an und nahmen die U-Bahn direkt zum Kolosseum, das Wahrzeichen der Stadt. Es war sehr beeindruckend und faszinierend. Danach begann die Stadtführung, die von den italienischen Schülern geführt wurde. Es ging zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie den "Altare Della Patria", den "Piazza Colonna" und natürlich die "Fontana di Trevi". Zwischendurch hatten wir die Möglichkeit für ein Mittagessen, diese nutzen die meisten, um die von den italienischen Schülern heiß empfohlene Cabonara zu probieren und das italienische Ambiente zu genießen. Auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es noch einen Stopp bei den Spanischen Treppen mit einer Kugel Eis.
Den Abend konnten wir mit unseren Gastfamilien ausklingen lassen. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter, da uns der pure Sonnenschein begleitet hat. Es war für alle eine tolle Erfahrung und somit starten wir in den letzten Tag hier in Jesi.
Am Sonntag, den 14. September war es endlich so weit, unsere Italienischen Austauschpartner kamen pünktlich um 15:15 Uhr in Meiningen an. Sie wurden herzlich von uns begrüßt und nach der langen Anreise (mit Zug und Flugzeug) war es dann auch Zeit die Gastfamilien kennenzulernen, einige verbrachten den restlich Abend mit Kartenspielen oder einem ausgewogenem Abendessen mit den traditionellen und kulturellen wichtig Thüringer Klößen oder zeigten den Italienern, wie gut doch die deutsche Kopie einer Pizza sei. So nahm der Tag ein entspanntes Ende und alle gingen mit Vorfreude auf den morgigen Tag schlafen.
Am nächsten Morgen (Montag, 15.09) ging es für alle Schüler früh los, der Tag startete 7:30Uhr im Bühnenraum der Schule, wo unser Schulleiter, Herr Petschauer, unsere Besucher herzlichst willkommen hieß. Darauf folgten dann eine Reihe von Kennlernspielen wo wir alle unsere Interessen und Eigenschaften besser kennenlernten und schon einige Gemeinsamkeiten gefunden werden konnten. Besonders gut kam das Bingo-Spiel an, bei dem wir uns gegenseitig nach lustigen Fakten fragen mussten, wie zum Beispiel "Wer kann einen Handstand machen?" oder "Wer hat schon einmal Österreich oder die Schweiz besucht?". Nach dem die Stimmung gelockert war, gab es auch kleine Willkommensgeschenke von Frau Pittorf und Frau Steps, alle Schüler freuten sich über diese praktische und leckere Aufmerksamkeit. Danach folgte eine intensive Schulführung, die von den deutschen Schülern extra geplant wurde. Einige besuchten Frau Hampel während des Unterrichts im Hörsaal, oder lauschten einem Lied von Frau Hanf. Als die Tour zu Ende war, begann der ernste Teil des Projekts, die Arbeit an dem Thema "Al and Ethics". Die deutschen Schüler mussten im Voraus schon einen groben Plan erstellen, der sich mit einem bestimmten Teil bzw. Problem mit der Nutzung der KI zusammenhängt, oder ob sie uns eher bereichert. Am Ende der Woche sollen alle Schüler Projekte vorweisen und vorstellen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das Mittagessen sollte es ursprünglich in der Mensa geben, aber die Organisation hatte einen kleinen Hänger. Die Notlösung war Pizza. Die Begeisterung der Italiener hielt sich jedoch in Grenzen: "Ganz schön ölig", sagten einige. Für den Nachmittag war eine Stadtführung geplant, die ebenfalls von den deutschen Schülern geplant und durchgeführt werden sollte. Jedoch machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung und es wurde sich dazu entschieden, die Tour zu verschieben. So sammelten sich einige Schüler und ließen den Tag mit Karten- und Gemeinschaftsspielen, wie Monopoly oder Black Jack, ausklingen. Am Abend gab es dann ein leckeres Abendessen in den einzelnen Familien und die ein oder anderen bekamen schon italienische Kartenspiele beigebracht, bevor es dann schlafen ging, um für den morgigen Tag neu gestärkt zu sein.
Am Dienstag, den 16.09.2025, sind wir wie üblich als erstes wieder in die Schule gefahren. Dort haben wir uns wie üblich an die schulischen Aufgaben gesetzt. Neben der Teilnahme am Unterricht hatte unsere Gruppe ein Video über verschiedenen Aspekte der Moral und Ethik von KI geplant . Also sind wir an diesem Tag in einen speziellen Raum mit Greenscreen dafür gegangen und haben das gefilmt. Nach dieser anstrengenden Arbeit haben wir dann ein kleines aber leckeres Schnitzel mit Kartoffeln und Schwarzwurzelgemüse in der Cafeteria gegessen. Anschließend haben wir uns in der Stadt getroffen und haben die Stadtführung nachgeholt, die aufgrund von starkem Regenwetter von Montag auf Dienstag verschoben wurde. Während der Stadtführung haben wir dann den italienischen Gästen stolz die schönsten Orte unserer Stadt präsentiert. Besonders beeindruckt waren sie vom Schloss Elisabethenburg. Auch der englische Garten hat ihnen gefallen, da er eine ruhige Abwechslung zu den belebten Straßen bot. Ausgenommen das Theater, weil wir dafür eine eigene Führung geplant war. Ein paar Stunden später haben wir uns nochmal in einer kleinen Gruppe getroffen, um Döner zu essen. Den Italienern hat es ziemlich gut geschmeckt und dann haben wir über italienische und auch deutsche Schimpfwörter geredet. Später wurden wir zum Bowling gefahren. Dort herrschte eine ausgelassene Stimmung, jeder hat sich dann mal ausprobiert und alle hatten viel Spaß. Frida gelang es sogar, ihre Bowlingkugel auf die Nachbarbahn zu werfen - und dort traf sie tatsächlich mehrere Kegel.
Der 4. Tag mit den Italienern hat begonnen! So langsam gewöhnen wir uns aneinander und lernen uns immer mehr kennen. Der Tag startete ganz normal 7:30 Uhr in der Schule. Bis ungefähr 9 Uhr arbeiteten wir an unseren Projekten zur KI weiter. Wir bekamen die Hausaufgabe für morgen, die KI eine Stadttour durch Erfurt erstellen zu lassen. Diese wird dann in Vierergruppen stattfinden. Anschließend begaben wir uns mit allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule mit dem Bus, manche zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den Schlosspark zum Spendenlauf, welcher von 11:15 Uhr bis 12:15 statt fand. Die Meisten zeigten vollen Einsatz und kassierten ein Bändchen nach dem anderen. Nach einer Stunde Durchrennen, hatten wir im Ratssaal ein Meeting mit dem Bürgermeister. Er erzählte interessante Dinge zu Meiningen wie z.B. dass es im Weißen Haus in den USA sowie in Russland einen selbst hergestellten Ofen von bzw. aus Meiningen gibt. Anschließend machten wir noch ein Foto zusammen.
Danach hatten wir 15 Minuten Zeit uns eine Bratwurst, ein Würstchen im Schlafrock oder einen Döner… zu holen.
Der letzte Punkt auf unserer Tagesliste war der Besuch vom Meininger Staatstheater. Die Führung dauerte ungefähr eine Stunde, wobei wir Einblicke hinter die Bühne zu den Kostümen, Requisiten, Maskenräume und vielem mehr bekamen. Für einen kurzen Moment durften wir uns auch auf die Bühne stellen und den Blick auf die Zuschauerreihen genießen.
Am Nachmittag trafen sich die ein oder anderen zum Tennisspielen. Die Stimmung war lustig und alle hatten Spaß. Der Rest des Abends wurde entspannt zuhause oder mit Freunden verbracht.