Weltkulturerbe im regionalen Focus

Die Arbeit mit eTwinning spielt in unserem Projekt eine große Rolle. Wir nutzen die Plattform als Kontaktmöglichkeit zu unserer Partnerschule, wir bearbeiten die Projektaufgaben dort und wir stellen unsere Ergebnisse gesichert auf dieser Plattform ein.


2019

Nachdem die erste Woche unseres diesjährigen Schüleraustausches in Meiningen sehr schnell verging, flogen wir am Samstag, 14.09.2019 gemeinsam mit unseren Gästen nach Oslo, um eine aufregende und lehrreiche Woche in Norwegen zu verbringen. In Holmestrand und auch in Horten wurden wir von unseren Gasteltern erwartet und sehr freundlich aufgenommen. Einige von uns hatten die Möglichkeit bei einem Bootstrip den Oslofjord kennen zu lernen, andere trafen sich in Tonsberg. In der ältesten Stadt Norwegens fand ein Wikingerfest statt. Dort konnten wir die Nachbildungen der berühmten Wikingerschiffe sehen und an Wikingerspielen teilnehmen.

Am Montag morgen trafen wir uns alle in der neuen Schule in Horten wieder. Hier wurden wir herzlich in Empfang genommen. Anschließend lernten wir die neue Schule bei einem Rundgang besser kennen. Die Schule in Horten gehört zu den modernsten Schulen in Europa und wir bekamen einen Einblick, wie Schule in Norwegen funktioniert.

 

Nach dem Schulbesuch lernten wir Horten besser kennen und fuhren mit der Fähre über den Oslofjord. Den Abend schlossen wir mit einer gemeinsamen Bowlingrunde ab. Nach zwei erlebnisreichen Tagen in Horten, besuchten wir am Dienstag Tønsberg, die älteste Stadt in Norwegen. Dort erfuhren wir viel Interessantes über das Leben und Wirken der Wikinger und hatten die Möglichkeit, auf ein Wikingerschiff zu gehen, welches originalgetreu nachgebaut wurde. Leider konnten wir nicht mit dem Schiff auf den Fjord rudern, da derzeit in Tønsberg Filmaufnahmen für einen neuen Wikingerfilm stattfinden. Auch am Mittwoch wandelten wir auf den Spuren der Wikinger. Wir besuchten das Wikingermuseum in Oslo und besichtigten die originalen Schiffe, die in der Umgebung von Horten gefunden und ausgegraben wurden. Anschließend besuchten wir das norwegische Nationalmuseum und lernten noch Einiges über die Lebensweise der Norweger im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Die Bauweise der Häuser war sehr interessant. Nachdem wir sehr viel über die Geschichte Norwegens erfahren haben, machten wir einen Abstecher zum Holmenkollen, der berühmten Sprungschanze in Oslo. Dann endlich ging es in die Stadt und wir hatten Zeit, die norwegische Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden. Viele von uns nutzten die Zeit, um die Festung zu besichtigen, auf das Dach der Oper zu steigen oder auch ein paar Souvenirs zu kaufen. Den schönen Tag in Oslo schlossen wir mit einem gemeinsamen Pizza-Essen ab. Die letzten beiden Tage unseres Aufenthaltes verbringen wir in der Schule. Hier arbeiten wir am e-twinning Projekt und erledigen unsere Hausaufgaben.

2018

Am Sonntagnachmittag, 09.09.2018 war es endlich soweit – kurz vor 15.00 Uhr konnten wir unsere norwegischen Gäste begrüßen. Den ersten Nachmittag verbrachten die norwegischen Schüler in den Gastfamilien und alle Teilnehmer lernten sich erst einmal in Ruhe kennen.

Montagmorgen startete bereits das volle Programm. Wir wurden gemeinsam vom Meininger Bürgermeister, Herrn Giesder, empfangen. Herr Giesder erzählte unseren Gästen einige Anekdoten der Stadtgeschichte und stellte Meiningen vor. Im Anschluss daran gingen wir in die Schule, dort erfolgte durch Herrn Petschauer die offizielle Eröffnung unserer ersten Projektbegegnung.

 

Nach einer kleinen Kennenlernrunde besuchten wir alle gemeinsam den Unterricht. Auch der Nachmittag war mit Programmpunkten gespickt, es gab eine selbstorganisierte Stadtführung, eine Besichtigung im Meininger Theater und abends trafen wir uns in Zella-Mehlis, um alle zusammen zu essen und zu bowlen. Den Dienstag verbrachten wir in unserer Landeshauptstadt Erfurt. Dort besichtigten wir die Alte Synagoge und hatten danach sehr viel Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und die gestellten Aufgaben zu unserem Projektthema zu bearbeiten.

Der Mittwoch wurde genutzt, um gemeinsam mit den norwegischen Schülern den Deutschunterricht zu besuchen und gemeinsam am e-twinning Projekt zu arbeiten. Der Abend wurde abgerundet von einem Theaterbesuch. Die „Blues Brothers“ verschafften uns allen einen vergnüglichen Abend.

Am Donnerstag besuchten wir Weimar. Dort bekamen wir Einblicke in das vielfältige Leben und Schaffen Goethes und arbeiteten in einem Workshop zu verschiedenen Themen, die sich tiefgründiger mit Goethe auseinandersetzten. Anschließend erkundeten wir auf eigene Faust das klassische Weimar, bevor wir gegen 17.00 Uhr die Heimreise antraten. 

Der Freitag startete mit einem Schulbesuch und der Arbeit am e-twinning Projekt. Wir sicherten unsere Ergebnisse und tauschten uns über unsere Erkenntnisse bezüglich des Weltkulturerbes in Weimar aus. Anschließend evaluierten wir unsere erste gemeinsame Woche. Der Abschluss unserer ersten Projektwoche bildete eine Abschlussfeier, zu der wir unsere Gäste mit typischen regionalen Speisen bewirteten.

Am Samstag, 15.09.2019, machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt/Main zum Flughafen, gegen 16.00 Uhr erreichten wir gemeinsam mit unseren norwegischen Partner Horten und wurden von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Den Abend und den folgenden Sonntag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Viele von uns besuchten das „Ende der Welt“, eine sagenhafte Landschaft in der Nähe von Horten.

Der Montag startete mit einem Schulbesuch unserer Partnerschule. Hier wurden wir von der stellvertretenden Schulleiterin begrüßt und unsere Tauschpartner zeigten uns die Schule. Anschließend besuchten wir den Unterricht, bevor wir die Stadt Horten näher kennen lernten. Am Nachmittag fuhren wir mit der Fähre über den Oslo-Fjord und verbrachten ein wenig Freizeit in Moss. Am Abend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Essen.

Der Dienstag startete mit Arbeit am e-twinning Projekt in der Schule, bevor wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Tonsberg, der ältesten norwegischen Stadt, machten. Dort sahen wir verschiedene Wikingerschiffe, die den originalen Schiffen nachempfunden waren, welche in der Nähe von Tonsberg gefunden wurden und heute im norwegischen Wikingermuseum zu besichtigen sind.

 

Am Mittwoch lernten wir die norwegische Hauptstadt Oslo kennen. Bevor wir den Hafen und das Wikingermuseum besuchten, besichtigten wir die große Sprungschanze „Holmenkollen“ vor den Toren Oslos. Anschließen hatten wir Zeit, Oslo individuell kennenzulernen. 

Auch der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Wikinger. Nach dem Besuch der Schule und Projektarbeit dort, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Midgardmuseum. Dort erfuhren wir sehr viel über die Lebensweise der Wikinger und durften uns an verschiedenen Wikingerspielen ausprobieren. Der „Wettkampf“ bereitete uns allen viel Freude und so mancher überraschte mit Talenten im Axtwerfen oder Bogenschießen.

Der Freitag stand im Zeichen des Deutschunterrichts. An der norwegischen Schule fand ein Sprachentag statt und wir präsentierten den norwegischen Schülerinnen und Schülern unsere Heimat und das deutsche Schulsystem in kurzen Vorträgen. Im Anschluss daran fanden verschiedene Aktivitäten statt, die auf Deutsch durchgeführt wurden. Auch hier führten wir eine Evaluation der vergangenen Woche durch, bevor wir den Abschlussabend vorbereiteten. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien in der Schule. Die norwegischen Eltern brachten typische regionale Köstlichkeiten mit.

Am Samstag, 22.09.2019, hieß es Abschied nehmen. Voll mit unbezahlbaren Eindrücken und Erlebnissen und glücklich kehrten wir in unsere Familien zurück.

Auch nach den Besuchen ging die Projektarbeit weiter, wir trafen uns auch weiterhin, um unsere Ergebnisse des Austausches festzuhalten. Wir arbeiten an der Erstellung eines Flyers, zur Dokumentation unseres Projektes.